Produktvorbereitung, Fotosession und Bildverarbeitung

PRODUKTVORBEREITUNG, FOTOSESSION UND BILDVERARBEITUNG

Die Fotosession soll anhand eines festgelegten Zeitplans verlaufen. Das ist ein Prozess, der mehrere Punkte umfasst, und das Fehlen von einem der Punkte kann sehr negativ auf Qualität der Bilder beeinflussen. Wenn man sich aber an paar wichtigsten Regeln halten wird, werden die Ergebnisse sehr befriedigend.

Der Artikel beschreibt die Grundlagen, die nicht immer selbstverständlich sind – vor allem für die Personen, die solche Bilder zum ersten Mal machen. Nach einiger Zeit kommt aber jeder von uns zum Training und aufgrund gewonnener Erfahrung stellt neue, eigene Regeln fest. Die im Text vorgestellte Ratschläge helfen, sich vor vielen Fehlern zu schützen, die schwer zu korrigieren sind, ohne neue Bilder machen zu müssen.

PRODUKTE RICHTIG VORBEREITEN

Bevor wir nach dem Fotoapparat und die Beleuchtungsständer greifen, sollten wir uns auch über die Basis – Fragen kümmern, die sehr oft einfach vergessen werden. Staub wischen, Kleidungen bügeln, Auswahl von richtigen Modellen, die keine Fehler oder Transportbeschädigungen haben – das sollten für uns selbstverständliche Fragen sein. Wenn man glatte Gegenstände fotografiert, muss man auch aufmerksam werden, ob sich die Ständer oder andere Elemente hier nicht widerspiegeln.

BELEUCHTUNG GUT EINSTELLEN

Unabhängig von der Lichtquelle, die wir zur Verfügung haben, sollten wir das Licht mit einem entsprechenden Lichtmodifikator streuen. Ein idealer Kandidat wäre eine große Softbox, die ein angenehmes, weiches und gleichmäßiges Licht gibt. Die Softbox beugt auch scharfen Widerspiegelungen in glänzenden Gegenständen vor.

Man stellt zwei Lampen von vorn, vor dem zu fotografierenden Objekt ein, in einem Winkel von 45°. Das Produkt soll von oben sanft beleuchtet werden. Wenn auf dem Objekt starke Widerspiegelungen entstehen, muss die Lichtquelle leicht weggeschoben werden. Tun wir unser bestens, das Objekt von jeder Seite gleich zu beleuchten.

Die dritte Lampe wird hinter dem Produkt gestellt. Indem man Fotos mit Gegenlicht macht, kann man einen Effekt erreichen, in dem der fotografierte Gegenstand vom Hintergrund separiert wird. Die Stärke der Lampen soll zu den aktuell herrschenden Bedingungen angepasst werden.

Die einzige Möglichkeit, in dem Bereich die Erfahrung zu gewinnen, ist die Versuch-Irrtum-Methode. Nachdem wir paar Probebilder gemacht haben, kommen wir zu einer perfekten Einstellung der Parameter.

RICHTIGE FOTOS MACHEN

Sind die Produkte gut vorbereitet und die Lampen zum Einsatz bereit, kann man mit dem besten Teil der Arbeit beginnen! Das Bildermachen ist ein so sehr komplexer Prozess, dass jeder von uns diese Fähigkeiten sein Leben lang perfektioniert. Wenn man sich aber an paar wichtigsten Prinzipien hält, sollte das Machen von einigen, simplen Produktfotografien nicht schwer werden.

DER ENTSPRECHENDE WEISSABGLEICH

Der Wert kann durch das Vermessen der Temperatur des Lichtes, das auf ein spezielles, weißes oder graues Brett fällt. Am Anfang kann man aber ein einfaches, weißes Blatt Papier nehmen. Das RAW-Format lässt zwar spätere Manipulation in dem Bereich zu, warum aber sollten wir uns mehr Arbeit geben?

MIT DEM MANUELLEN MODUS ARBEITEN

Zu Beginn scheinen alle manuellen Einstellungen von Parametern ziemlich kompliziert zu sein, sehr schnell aber wird man verstehen, dass es sich hier nur um drei Variablen handelt. Die Blendenöffnung muss so eingestellt werden, dass sich der ganze Gegenstand in der s.g. Schärfentiefe befindet. Je grösser der Wert der Blende, desto grösser auch der Bereich. Der ISO-Wert soll 100 betragen. Sorgen wir dafür, dass die Verschlusszeit am kürzesten ist. Gleichzeitig sollten die Personen, die mit einer Blitzlampe fotografieren, nicht unter einen gegebenen Wert herunterkommen (meistens 1/250 oder 1/350 Sekunden). Wenn die Belichtungszeit zu kurz ist, wird unsere Fotomatrix den Blitz nicht registrieren und das Bild wird total nicht beleuchtet.

ZENTRAL-CROPPING

Beim Cropping sollte man lieber die Drittel-Regel vergessen. Sie kann bei Bildern mit reicheren Details verwendet werden, mit einer interessanten Landschaft, die wir ein anderes Mal machen werden. Produktbilder sollen das Objekt im zentralen Teil der Fotografie ausstellen.

Beim Bildermachen schenke die Aufmerksamkeit den Werten des Histogramms. Das ist das Diagramm sichtbar auf dem Bildschirm. Auf seiner Achse, links, kann man die Schilderung von dunklen Tönen finden. Rechts – die Werte von hellen Farbtönen – des Weiβpunktes. Die Reihen oder Kurven zeigen die Zahl von einzelnen Tönen im Bildausschnitt. Wir sollen die Situationen vermeiden, in denen sich der Diagramm mit der linken oder rechten Seite des Histogramms berührt. Das würde bedeuten, dass die Bildbereiche entweder über- oder unbelichtet sind.

BILDBEARBEITUNG – DAS TÜPFELCHEN AUF DEM I

Jede Fotosession soll mit einer genauen Bildbearbeitung enden. So bekommen die Fotos die letzten Schliffe. Man sollte es sich merken, dass die genaue Produktvorbereitung und Lichtsituationen, sowie richtige Kamera – Einstellungen, können diese Arbeit wesentlich kürzen und erleichtern.

Wir werden jetzt den kompletten Bearbeitungsprozess nicht beschreiben – dazu werden wir einen separaten Artikel veröffentlichen. Jeder muss sich aber dessen bewusst werden, dass die Basis – Tätigkeiten beim Bilderbearbeiten sind: Korrektur der Helligkeit, Umfärben, Weiß-Abgleich, Entfernen von Unreinigkeiten und Unebenheiten, sowie Bild-Cropping. Sehr oft kann das auch Freiformfläche-Schaffen (Hintergrund – Beseitigen) sein.

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